„Ich bleib drin“ – Aktion

Die Aktion unserer Firmlinge soll auch nach der Firmung weitergehen. Weshalb bleiben die meisten Menschen in der Kirche? Welche Rolle spielt die Kirche in ihrem Leben? Was würde ihnen fehlen, wenn es die Kirche nicht gäbe? Was antworten junge Menschen auf diese Frage, Jugendliche die bereits gefirmt sind.

 

In einer 10. Klasse der Realschule gaben sie Antwort:

 

Benny: „Ich bleibe in der Kirche nicht nur, weil die Zeit als Ministrant schön war, sondern weil man auch Kraft, Ruhe und Zusammenhalt findet.“

 

Lukas: „Die Kirche gehört zu meinem Leben. Man lernt immer wieder nette Leute kennen und fühlt sich in der Gemeinde geborgen.“

 

Nico: Ich bleibe in der Kirche, weil ich dort meine Ruhe und Geborgenheit finde.“

 

Saskia: „Ich bleibe in der Kirche, weil ich zur Pfarrgemeinde gehören will und Ministrantin war.“

 

Ann-Kathrin: „Ich bleibe in der Kirche, weil ich die Weihnachtsgottes-dienste besonders mag.“

 

Kevin: „ Ich bleibe in der Kirche, weil ich einen Ort brauche, an dem ich mich geborgen fühle und wo ich einfach Hoffnung aufbauen kann.“

 

Daniel: „Ich bleibe in der Kirche, weil man dort seinen Glauben vertiefen kann.“

 

Sebastian: „Ich bleibe in der Kirche, weil man hier an seine verstorbenen Angehörigen denken und für sie beten kann.“

 

Nikolaus Wisser

Pastoralreferent

Ich bleib drin,
da die Kirche in meinem Leben eine wichtige Gemeinschaft ist!
Miteinander den Glauben leben bedeutet für mich:
Im Vertrauen auf Gott gemeinsam an etwas festzuhalten,
lebendig mitzugestalten,
gemeinsam zu feiern,
gemeinsam Trost zu finden,
sich geborgen zu fühlen - einen festen Platz in einem großen Ganzen zu haben!


Miryam Schaufler, Pfarrgemeinderätin

Ich bleib drin!

 

  • In meinem Leben gab es schon viele Situationen, die ich ganz alleine ohne meine Mitmenschen durchstehen musste – da war ich froh zu wissen, dass es Jesus gibt, der als mein Freund immer da ist und mir Halt und Heimat gibt.
  • Ich bleibe auch in der Kirche, um meinen Glauben an meine Kinder weiter zu geben und ihnen christliches Vorbild zu sein.

Liebe Grüße,

Heike Rohfleisch

(Mitglied des Pfarrgemeinderates)

"Ich bleib drin!“ – Ja, aber warum denn eigentlich? Ich habe mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Es war und ist für mich einfach selbstverständlich, der Kirche anzugehören.

 

Bei den Ministranten und in der Jugendgruppe konnte ich schon früh erfahren, wie schön es ist, in einer Gemeinschaft geborgen zu sein; jeder konnte sein, wie er ist, man hat sich gegenseitig geholfen und unterstützt. In den Gruppenstunden haben wir auch immer wieder über unseren Glauben gesprochen. Ich durfte schon oft erfahren, dass Jesus immer an meiner Seite ist, mir Kraft, Orientierung und Zuversicht gibt.

 

Seit jeher hat mich auch der Dienst am Altar fasziniert, damals als Ministrant und genauso heute als Kommunionhelfer. Hier kann ich in besonderer Weise Jesus nahe sein.

So ist Kirche für mich zur Heimat geworden, ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und eine Gemeinschaft, die mich trägt.

 

Es wird heute viel Kritik an der Kirche geübt. Vieles davon ist sicherlich auch vollkommen berechtigt. Auch das ist für mich ein Grund, in der Kirche zu bleiben. Nur als aktives Mitglied kann ich an der Kirche mitarbeiten und versuchen, negative Dinge zu ändern.

 

Holger Meier

Kommunionhelfer und Mitglied des Pfarrgemeinderats





Der Glaube ist für mich eine große Stütze gerade im Alltag, in schwierigen Situationen und gleichzeitig Grundlage für den Umgang miteinander. Die Pfarrgemeinde empfinde ich wie eine große Familie, in der sich jeder aufgehoben fühlen darf.
 
Angelika Kern, Pfarrgemeinderatsvorsitzende                                       
25.11.2012

Kirche ist Heimat, Heimat ist da, wo ich mich wohl fühle. Wo ich mich wohl fühle, arbeite ich gerne mit.
Deshalb engagiere ich mich in der Kirche, im Kirchenchor, im Pfarrgemeinderat oder bei Kolping. Gemeinschaft zu erleben, ist das schönste, was es gibt. Deshalb: Ich bleibe drin!

 

Umbekannter Absender

30.11.2012



Ich bleib drin,
weil ich aus den guten Predigten sehr viel Kraft für den Alltag schöpfen kann!
Die Leichtigkeit des Pfarrers mit einer gewissen Tiefe und treffenden,ansteckenden Worte, sowie das eingebunden sein in einer lebendigen Gemeinde - was kann mehr Freude bereiten - ich möchte nicht mehr drauf verzichten!


Ingrid Reiß aus dem Rebland

12.12.2012

Ich bleibe in der Kirche aus Dankbarkeit und Überzeugung. Dankbar dafür, dass ich in die kirchliche Gemeinschaft hinein getauft und -erzogen wurde und dass sie mich mit vielen festlichen "Highlights" des Glaubens durchs Leben begleitet hat: Kommunion, Firmung, Hochzeit, Taufe unserer Kinder. In der Trauer beim Tod meines Vaters und der Großeltern durfte ich erfahren, wie viel Halt, Trost und Hoffnung mir mein Glauben geben kann.
Überzeugt bin ich davon, dass unser Menschsein für den Einzelnen wie für die gesamte Weltgemeinschaft am besten gelingen kann, wenn wir die christliche Botschaft der Nächstenliebe und der Mitmenschlichkeit in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen.


Gabriele Volz-Wetzel Kommunionhelferin, Fachärztin für Allgemeinmedizin

16.12.2012

… Ich bleib drin,

weil ich mich in der Kirche zu Hause fühle und ich daraus Kraft schöpfe. Auch das Singen zur Ehre Gottes stärkt mich. Im Kirchenchor zu singen ist irgendwie anders, als in irgend einem anderen Chor. Die Gemeinschaft im Chor möchte ich nicht missen.
Lassen wir uns weiter „beflügeln“ und bleiben drin.



Barbara Mechler, Mitglied des Kirchenchors

18.12.12

...ich bleib auch drin!

Jesus hat mir seine Freundschaft angeboten und ich habe JA gesagt. Ein JA welches ich nicht bereue! Diese Freundschaft hat Bestand und ich weiß, dass sie für immer besteht. Diese Gewissheit bedeutet für mich Heimat - Kirche eben!

18. Dezember 2012

Annette Mechler-Maier aus Bühl

Ich bleibe in der Kirche, weil die Kirche für mich wie eine große Familie ist, bei der alle willkommen sind. Kirche ist eine Gemeinschaft, in der wir miteinander unseren Glauben leben und auf vielfältige Weise zum Ausdruck bringen. Eine Gemeinschaft, in der sich Jung und Alt Respekt und Wertschätzung schenken, in der ich Stärkung und Trost erfahre, aber auch selbst Freude und Hoffnung verschenken darf.

Kirche ist für mich auch ein Ort, wo ich lachen und fröhlich sein kann und gesellige Stunden mit anderen verbringen darf.
19. Dezember 2012

Ulrike Müller

Kirche ist Heimat,
ich bleib drin.

Nie in meinem bisherigen Leben hatte ich je einen anderen Gedanken, trotz einiger Dinge die ich nicht so gut fand oder auch nicht verstand.

Meine Mutti und Oma haben mir den Weg gezeigt, doch gehen musste ich ihn alleine und dabei Gott finden.

Hast Du ihn gefunden, ändert sich das Leben, die Welt funktioniert anders.

Das Gebet gibt immer wieder die nötige Kraft, wenn es schwer wird, es geht nicht in das Nichts, nein es kommt bei Gott an.

Wir können jeden Tag dankbar sein, dass wir unseren Glauben so offen und frei leben können.

23. Dezember 2012 - Verfasser unbekannt

"Ich bleib drin, weshalb nicht?"

Die Kirche hatte schon immer einen Platz in meinem Herzen gefunden. Vergleichen wir jedoch unsere kirchliche Gefühlslage heute mit der Stimmung der früheren Kirche, so müssen wir einen himmelweiten Unterschied feststellen. Das Interesse an Kirche schwindet.

Die Kirche heute wünsche ich mir als ein Miteinander in Freude und Menschlichkeit, denn sie sind meine ich eine Voraussetzung wahrer Religion. Doch wo finde ich dies heute noch?

Für mich, für uns kann ich sagen, wir haben diese Kirche gefunden in Bühl, St.Peter und Paul. Hier versucht der Priester mit großer Energie und Engagement und auch Phantasie, christliche Rituale dem Menschen wieder zu vermitteln. Doch dies ist es nicht alleine, denn einfühlsame Worte, vielleicht ein Lächeln, dies alles wirkt so aufmunternd und weckt Begeisterung im Menschen-, alles hat so ein "komm mit", hier ist Heimat bei Deinem Freund, Jesus Christus-

16.1.2013   I.R.

Ich glaube und bleibe in unserer Kirche, weil ich mich durch Jesus gehalten fühle und Er mit mir durchs Leben geht - durch dick und dünn.
Ich habe Freude an Gottes Schöpfung und die Hoffnung, dass auf den Spuren von Jesus ein friedvolles und gerechtes Leben auf der Erde möglich ist.

Aus meiner Sicht läuft in der Kirche nicht alles perfekt - Gott sei dank, denn wenn die Kirche nur "perfekte" Menschen bei sich aufnehmen würde, müsste ich draußen bleiben und das wäre schade. Mit Freude arbeite/singe ich im Perukreis, der Kolpingsfamilie und dem Chor InTakt mit und habe hier Freunde/innen, die mich durch gute und auch schwere Zeiten tragen.

Kirche ist für mich Heimat - ich bleibe drin!

Ulrika Gehring, Bühl

21. Januar 2013